Open Science: Wie sich die Wissenschaft öffnet

Vertrauenskrise, Replikationsrevolution, und Open Science einfach und umfangreich erklärt
Autor:in

Lukas Röseler

Viele wissenschaftliche Disziplinen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Zeitschriften, Methoden, Initiativen, Gesellschaften, Strukturen, und vieles mehr sind entstanden. Es ist die Rede von einer “Krise” (Mede et al., 2020), einer Revolution (Nosek et al., 2018) oder einer Renaissance (Nelson et al., 2018). All diese Veränderungen haben gemeinsam zu einem stärkeren Grad an Offenheit und Transparenz geführt und das Wissenschaftssystem maßgeblich verändert.

In diesem Buch werden niedrigschwellig der Begriff der Offenheit, die Ursprünge des Wandels, und die Open Science Bewegung erklärt. Es werden Hintergründe des wissenschaftlichen Systems, neu entwickelte Methoden, und Probleme amtierender Methoden erläutert. Dabei wird vorwiegend auf Beispiele und Entwicklungen aus der Psychologie zurückgegriffen.


Literaturverzeichnis

Mede, N. G., Schäfer, M. S., Ziegler, R., & Weißkopf, M. (2020). The replication crisis in the public eye: Germans’ awareness and perceptions of the (ir)reproducibility of scientific research. Public understanding of science (Bristol, England), 963662520954370. https://doi.org/10.1177/0963662520954370
Nelson, L. D., Simmons, J., & Simonsohn, U. (2018). Psychology’s Renaissance. Annual review of psychology, 69, 511–534. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-122216-011836
Nosek, B. A., Ebersole, C. R., DeHaven, A. C., & Mellor, D. T. (2018). The preregistration revolution. Proceedings of the National Academy of Sciences, 115(11), 2600–2606. https://doi.org/10.1073/pnas.1708274114